Erfahrungsberichte

 


 

Gibt es für eine Heilpraxis eine offizielle Bewertung so wie für Hotels oder Restaurants? Ich denke, es gibt sie nicht. Gäbe es eine, so hätte diese die höchst mögliche Anzahl an Sternen verdient. Wie komme ich zu dieser Einschätzung?

Das ist eigentlich eine lange Geschichte, die ich kurz erzählenmöchte.

Vor ca. 4 Jahren erkrankte ich an Morbus Meniere. Das ist eine Erkrankung, die aus dem Innenohr kommt, das Gleichgewichtsorgan funktioniert nicht mehr, die Betroffenen überfällt ein Drehschwindel. -“ überfällt“ das passt, wie kein anderes Wort. Meine Anfälle kamen innerhalb von Minuten, ungefähr jeden 3. oder 4. Tag und dauerten dann 6 oder 7 Stunden an. Da sie so plötzlich auftraten, konnte ich ohne mein Handy nirgendwo mehr hin, weder zum Einkaufen noch zu Freunden.

Was passierte dann? Jemand musste mich nach Hause bringen, wo ich dann im Bett lag, völlig hilflos, alles drehte sich, es gab keine Orientierungspunkte mehr und obwohl ich versuchte über diese langen Stunden bewegungslos zu liegen, musste ich mich immer wieder übergeben.

Zu Beginn der Krankheit war ich froh, als endlich eine Diagnose gefunden war und ich dachte , jetzt geht es wieder bergauf.

Doch das hatte ich falsch gedacht. Alle Ärzte und Professoren, die ich aufsuchte, stellten nach eingehenden Untersuchungen fest, das man diese Krankheit nicht heilen kann, es sei denn, man entfernt das Gleichgewichtsorgan ganz.

Dazu konnte ich mich aber nicht entschließen. So verging für  mich ca. ein 3/4 Jahr, in dem ich hoffte, dass die Anfälle genauso vergehen mögen wie sie gekommen waren. Das geschah aber nicht. Mein alltägliches Leben wurde immer mehr eingeschränkt.

Im Gespräch mit einer Bekannten fiel zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal der Name Erschfeld. Obwohl ich noch nie in meinem Leben bei einem Heilpraktiker gewesen war, schöpfte ich neue Hoffnung und vereinbarte eine Termin.

Wenn ich an dieses erste Zusammentreffen denke, muss ich unwillkürlich schmunzeln. Ich empfand alles, was mir dort begegnete, als äußerst merkwürdig. Das Vorgespräch war relativ kurz, gleich darauf begann die erste Behandlung. Sie  dauerte wie alle, die noch folgen sollten, ca. 2 Stunden.

Was geschah da? Herr Erschfeld hatte sich , wie er das oft tut, intuitiv für eine Fußreflexzonenmassage entschieden. Also arbeitete er fast über die gesamte Behandlungsdauer an meinen Füßen, was ich teilweise als angenehm und entspannend, teilweise auch als sehr schmerzhaft empfand. Was an diesem ersten Behandlungstag dann noch weiter geschah, weiß ich heute nicht mehr. Später, zu Hause dann, waren meine Gefühle sehr gespalten. Sie bewegten sich zwischen: „ Was soll der Quatsch “bis zu „ War doch gar nicht so schlecht“.

Ich überlegte dann, wie ich mit dem, was ich erfahren hatte, umgehen sollte und setzte mir selbst eine Frist, indem ich mir sagte: „ Du gehst jetzt insgesamt zu 10 Sitzungen und dann entscheidest du, ob dich diese Behandlung überzeugt oder nicht.

Wobei Behandlung als Singular falsch verwendet ist, da in der Praxis verschiedene Methoden angewendet werden.“ z.B. bekam ich anfänglich begleitend homöopathische Rezepturen, die er eigens auf mein Krankheitsbild abgestimmt, anfertigte und ich die in der Apotheke abholte und genauestens nach Vorschrift einnahm.

Nur so viel sei schon vorweg bemerkt, aus den 10 Terminen sind schon fast 4 Jahre geworden, in denen ich mich regelmäßig behandeln ließ und je mehr ich Herrn Erschfeld kennen lernte, desto mehr schwand meine anfängliche Skepsis.

Warum war das so? Nun ganz einfach. Zu Beginn traten meine Anfälle weiter auf. Wurden dann seltener und verschwanden dann ganz. Für mich war das ein Wunder. Alle Ärzte, die mich behandelt hatten, waren der festen Überzeugung: Meniere sei nicht heilbar und ich hatte nun etwas ganz anderes erfahren.

Das ist für mich heute noch so beeindruckend, dass es mich oft überwältigt und ich einfach nur dankbar bin, dass ich das alles so erfahren durfte, denn über den Heilungserfolg hinaus habe ich in vielen Gesprächen gelernt, das Krankheiten immer durch irgendetwas verursacht werden und das Menschen, die sorgsam mit sich selbst umgehen, weniger Gefahr laufen ernsthaft zu erkranken.

Aber dieses „Auf- sich -achten“ fällt vielen Menschen schwer, auch mir. In vielen Stunden habe ich erfahren, was es heißt,auf meine innere Stimme zu hören und das Vertrauen in mich selbst und meine Fähigkeiten nicht zu verlieren. Ich glaube, ich kann sagen, dass ich für alle Lebensbereiche viel gewonnen habe. Jetzt könnten natürlich alle, die dies lesen, sagen: „ Wenn die  Krankheit doch geheilt ist, was macht sie denn noch dort?“ Ganz einfach. Manchmal kommen auch ganz alltägliche  Beschwerden : Magen- Darm, eine Erkältung oder Rückenschmerzen und wenn ich so etwas habe, fühle ich mich in dieser Praxis auch gut aufgehoben.

Am Ende jeder Behandlung habe ich das Gefühl neue Energie getankt zu haben und fühle mich fit auch Dinge, vor denen ich zurückgeschreckt bin, in Angriff zu nehmen.

Ich bin mir sicher, dass alles, was ich geschrieben habe, nur zum Teil das wiedergibt, was ich erfahren habe und jedes Mal wieder  neu erfahre. Ich kann nur sagen, dass alles, was ich in dieser Praxis und mit Herrn Erschfeld erlebt habe, mir unendlich gut getan hat und ich wünsche möglichst vielen Menschen, besonders aber denen, die schwer erkrankt sind, dass sie die gleichen Erfahrungen machen können, die ich gemacht habe.


16.08.2011 Gabriele Staska

 

Bis Januar 2015 hat sich mein Gesamtzustand noch verbessert und der Morbus Meniere ist nicht wieder gekommen.

  
Erfahrungsbericht-Morbus Meniere

Am Neujahrstag 2012 hatte ich das erste Mal mit extremen Drehschwindel und der damit
einhergehenden Übelkeit zu kämpfen. Nach einem Tag in der Notaufnahme wurde ich als „geheilt“
entlassen. Ein paar Tage später hatte ich das gleiche Phänomen und bin, durch den Schwindel
ausgelöst, vom Stuhl gefallen. Diesmal bin ich wieder in der Notaufnahme gelandet und auch
dabehalten worden. Die damalige Diagnose lautete Morbus Meniere. Nach ca. einer Woche wurde
ich wieder entlassen mit einer erheblichen Medikamentenmenge, die ich über längere Zeit
einnehmen sollte.
Eine Woche später traten die Symptome erneut auf, diesmal beschlossen wir operativ vorzugehen
und ich genoss eine Gentamicinbehandlung. Hierbei wird in das betroffene Ohr Gentamicin injiziert
und das Gleichgewichtsorgan soll schrittweise zerstört werden.
Nach einer Woche Krankenhausaufenthalt sollte ich eigentlich eine Besserung spüren, aber die
Beschwerden kamen zurück. Nach Rücksprache mit dem Arzt sollte bzw. müsste diese Behandlung
eventuell öfters durchgeführt werden. Also führten wir diese Behandlung ganze fünf Mal durch.
Immer mit dem gleichen Ergebnis, kurze Besserung und dann Rückfall. All das wurde durch eine
Menge Medikamente begleitet.
Durch eine Bekannte hatte ich dann von Herrn Erschfeld erfahren und ich beschloss diese Option
auszuprobieren. Da ich bisher keinerlei Erfahrung mit Homöopathie hatte und diesem auch eher
skeptisch gegenüber stand, versuchte ich so offen wie möglich an die Sache ran zu gehen. Ich glaube
auch, dass genau diese Vorgehensweise das Ganze noch unterstützt hat. Nach dem ersten Treffen
war meine Skepsis noch nicht ganz gewichen, aber ich hoffte dennoch, dass diese Sitzungen mir
helfen würden. Nachdem zweiten Besuch stellte sich schon ein gewisses Wohlgefühl ein. Zwar gab es
im Laufe der Behandlungen immer mal wieder ein Auf und Nieder, aber dieses ist eine normale
Geschichte bei einer homöopathischen Behandlung (Erstverschlimmerung). Die schlimmen Anfälle
und Probleme nahmen beständig mehr ab. Auch die Medikamente der Ärzte habe ich kurz nach
Beginn der Behandlung absetzen und durch homöopathische Rezepturen ersetzen können. Schon
nach einem guten halben Jahr konnte ich wieder relativ fest im Leben stehen. Auch andere
Beschwerden, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Ähnliches wurden im Laufe der Sitzungen
gebessert. Wie dieses durch Fussmassage, Kristallakupunktur, „Kräutermixturen“ und
Blütenessenzen funktioniert ist mir nach wie vor ein Rästel, aber ich bin glücklich und bester Dinge,
dass ich diese Krankheit vielleicht nicht besiege, aber in den Griff bekomme.

Marc Erner